Radiostream aufnehmen
Wer kostenlos und legal an MP3-Songs kommen will, hat es nicht leicht. Was ist legal, was nicht? Erlaubt ist das Mitschneiden von Musik aus dem Radio für private Zwecke. Der Umfang dieser Aufnahmen, vor allem aber auch die Verwendung der aufgenommenen Stücke ist rechtlich eingeschränkt. Die aufgenommene Musik darf nicht kommerziellen Zwecken dienen oder im Internet getauscht oder verschenkt werden. Es ist nicht erlaubt, einen Kopierschutz zu umgehen. Entsprechende Software für das Mitschneiden von Radiostreams ist nachfolgend aufgeführt:
Mit dem kostenlosen Nº23 Recorder lassen Audiodaten aufzeichnen, die auf dem System wiedergegeben werden. Die Aufnahmen können in den Formaten MP3, Ogg Vorbis und Wave gesichert und die Bitrate kann festgelegt werden. Der Nº23 Recorder ist Freeware. Auch beim RealPlayer ist die Aufnahme über Line-In möglich, aber nur in der kostenpflichtigen PlayerPlus-Version bzw. nach einem Funktions-Upgrade.
Stream-Ripper gehen einen anderen Weg: Die Aufnahme von Webradios erfolgt nicht über die Soundkarte sondern über den Stream - je nach Bandbreite des Internetzugangs können auch mehrere Sender parallel aufgezeichnet werden. Die Programme schneiden die Musiktitel automatisch aus dem Stream heraus und erzeugen für jeden Titel eine neue MP3-Datei. Ein empfehlenswertes Tool in diesem Zusammenhang ist das Open-Source-Produkt Streamripper. Es ist als Plug-In für Winamp erhältlich, es lässt sich aber ebenso als eigenständige Software installieren. Ob die Musiktitel exakt aus den Streams extrahiert werden können, ist abhängig vom Sender. Überträgt ein Sender Track-Infos nicht korrekt, oder nutzt Corssfading, wodurch die Pausen zwischen den Titeln nicht erkannt werden können, kann es zu fehlerhaften Schnitten kommen. Zur Nachbearbeitung von solchen ungenauen Mitschnitten bietet sich die Freeware Audacity an.
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